Koblenz - Die Vorbereitungen auf die Doppik laufen auch in Mecklenburg-Vorpommern auf Hochtouren. Der kürzlich von mps durchgeführte Informationstag stieß auf sehr hohe Resonanz. 25 Kommunalverwaltungen aus dem Bundesland zeigten großes Interesse an den Berichten der Pilotkommunen. Diese referierten über ihre praktischen Erfahrungen in der Vorbereitung und im Umstieg auf das neue Steuerungssystem.
Die mps-Niederlassung in Dresden hatte hierzu ein ansprechendes Programm zusammengestellt, was auch bei „Nicht-mps-Kunden“ hohe Beachtung fand. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer kamen aus Kommunen, die momentan noch nicht mit der Doppik-Finanzlösung von mps arbeiten.
Thomas Deiters vom Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern stellte die Rahmenbedingungen, das Regelwerk des Landes sowie die Arbeit der zentralen Projektgruppe vor. Deiters äußerte sich erfreut und dankbar, dass die Kommunen in der Projektgruppe des Landes sehr eng und konstruktiv mitgearbeitet hätten, dazu zähle auch die Stadt Neubrandenburg mit Projektleiterin Birgit Schad.
In Mecklenburg-Vorpommern würde ein Prüfungskatalog vorbereitet, nach dem in den kommenden Jahren doppische Software geprüft werden solle. Hiermit möchte man die Verwaltungen bei der Wahl der geeigneten und funktionierenden Doppik-Lösungen unterstützen. Momentan lassen sich Kommunen bei der Softwareauswahl zu oft von günstigen Einstiegskonditionen locken, ohne auf Prüfzertifikate, Testberichte und Bewährung im Echteinsatz zu schauen.
mps-Consulting-Spezialistin Anke Zornemann referierte über die Erfassung und Bewertung des kommunalen Vermögens und die Vorbereitung der Eröffnungsbilanz. mps bietet für diese grundlegenden Aufgaben mit der Finanzlösung mpsNF verschiedene Module für die Bewertung und Anlagenbuchhaltung. Ganz neu ist z.B. eine Lösung für die mobile Inventarisierung.
Birgit Schad, die Leiterin des Projektteams und zentrale Steuerung der Stadtverwaltung Neubrandenburg leistete einen wertvollen Beitrag mit ihrem Erfahrungsbericht über die Einführung und Nutzung der doppischen Finanzrechnung. Die Stadt Neubrandenburg ist der "Frühstarter" in Mecklenburg-Vorpommern - und die erste und einzige kreisfreie Stadt, die den Umstieg auf die Doppik überhaupt gewagt hat, nachdem die Städte Schwerin und Rostock ihre Pläne zurückgezogen haben!
Fazit ihres Beitrags: für die Umstellung sei eine straffe Projektorganisation notwendig - und die Verwaltungsspitze müsse von allen entsprechend unterstützt werden, was die Einbeziehung der Mitarbeiter aus allen Bereichen voraussetze. Auch die frühzeitige Einbeziehung der Vertretungskörperschaft, eine bereits durchgehend doppikfähige Software sowie die Qualifikation der Mitarbeiter seien zwingende Voraussetzungen.
"Moderne Formen der Nutzung zentraler DV-Ressourcen" war das Thema von Jürgen Gentzsch. Er stellte die Leistungen des mps-Partners DVZ Mecklenburg-Vorpommern aus Schwerin dar. Dazu gehören die hohen Sicherheitsanforderungen und der Standard des DVZ sowie die Hosting-Möglichkeiten. Eine Live-Schaltung via UMTS auf das mps-Software-Modul mpsVB verdeutlichte die Leistungsfähigkeit des Rechenzentrums in Verbindung mit mps-Lösungen. mps-Kunde Stadt Marlow nutzt diese Möglichkeit über das DVZ bereits erfolgreich.
Im World Trade Center in Dresden konnte mps wenige Tage später eine ähnliche Resonanz beim Informationstag "Aktuelle Aufgaben und Zielstellungen sächsischer Verwaltungen" verzeichnen.
Thomas Gampe, 1. Beigeordneter und Kämmerer des Landratsamt Löbau-Zittau, berichtete im Detail über seine langjährigen Erfahrungen zur doppischen Finanzrechnung. mps-Geschäftsführer Gerhard Sisterhenn stellte die neue Management-Informationslösung, das mps-Management Cockpit vor. Die leistungsstarke und innovative Software von mps gilt als Steuerungszentrale für Leiter und Entscheider in öffentlichen Verwaltungen. Vorträge über Vermögensbewertung sowie über "leistungsorientierte Bezahlung mit s+p Personalwirtschaft" rundeten den Informationstag in Dresden ab.



