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05.03.2008 Keine Insellösung für Stadt Borkum

Praxisbericht: Veranlagung der Fremdenverkehrsbeiträge

Keine Insellösung für Stadt Borkum
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Koblenz/Borkum - Die Stadtverwaltung des bekannten Nordseeheilbads Borkum im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer setzt seit 2003 in der Finanzverwaltung die Software „mpsNF“ ein. Im selben Jahr wurde in Borkum das „Pilotprojekt“ für die Veranlagung des Fremdenverkehrsbeitrages gestartet. Inzwischen ist das Produkt durch intensive Entwicklungs- und Abstimmungsarbeiten zwischen der Stadt Borkum und der Firma mps public solutions ausgereift. Die Jahreshauptveranlagung für das Jahr 2007 hat die Stadtverwaltung Ende 2007 problemlos und zur großen Zufriedenheit durchgeführt.

Die Partnerschaft basiert auf großem beiderseitigem Vertrauen. Denn nach Übernahme des Softwareanbieters ABI und Weiterentwicklung durch mps ab 2001 entschied sich Borkum, die anstehenden Modernisierungen mit dem neuen Partner zu meistern.

In 2001 stieg die Verwaltung zunächst auf das bewährte kamerale Altverfahren mps-cityNT um. Dann im zweiten Step schrittweise auf das neue System mpsNF, das in Koexistenz zum Altverfahren funktioniert. Die Haushaltsplanung wurde z.B. mit mpsPLAN in 2003 realisiert. Ebenso in 2003 fiel der Startschuss für das „Pilotprojekt Fremdenverkehrsbeitrag“.

In 2004 entschied sich auch der Bereich Meldewesen für eine mps-Lösung, so dass im August 2004 mpsEM fürs Einwohnermeldewesen implementiert wurde. In der Finanzverwaltung machte man im April 2006 den nächsten Step mit der Umstellung der Bereiche Steueramt, Kämmerei und Stadtkasse auf mpsNF. Schließlich begab sich die Verwaltung in 2007 an die für die Umstellung auf die Doppik nach NKF/NKR wichtige Vermögensbewertung und Anlagenbuchhaltung. Die Teilmodule mpsVB und mpsANLA kamen hierfür in den Einsatz. Für 2007/2008 ist die Anbindung der mps-Partnerlösung mpsCC-DMS für elektronische Archivierung geplant. Schnittstellen dazu sind erstellt und optimiert.

Gravierende Umstrukturierungen in der Verwaltung selbst mussten bisher nicht vorgenommen werden, jedoch waren nahezu alle Bereiche und Fachabteilungen tief involviert. Profitieren doch alle Mitarbeiter letztendlich von einem neuen homogenen, einheitlichen Verfahren.

Für die völlig auf Tourismus ausgerichtete Inselgemeinde war die Fremdenverkehrsbeitragsveranlagung natürlich von enormer Wichtigkeit. Darum hat man sich auch für Partner mps entschieden, weil das Softwarehaus zum damaligen Zeitpunkt als einziger Anbieter signalisierte, dass die Fremdenverkehrsbeitragsveranlagung über die Softwarelösung möglich ist. Außerdem wurden diverse Softwareprodukte von fünf Mitanbietern vor Ort vorgestellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Fachbereichen hatten das Produkt von mps als am besten geeignet und mit hoher Funktionalität bewertet. Auch bezüglich der betriebswirtschaftlichen Beratung möchte man daher voraussichtlich auch auf die Erfahrung und Kompetenz der mps-Berater zurückgreifen und sieht hier den Vorteil, dass Doppik-Beratung und Software-System aus einer Hand kommt.

Frank Pahl, Personal- und IT-Leiter der Stadt Borkum zum Ergebnis des „Pilotprojekts Fremdenverkehrsbeitragsveranlagung“: „mps hat gemeinsam mit Borkum diese Lösung geschaffen. Auf beiden Seiten war hierfür ein erheblicher Mehraufwand erforderlich, in der Entwicklungsphase musste so manche Hürde überwunden werden. Doch das Ergebnis überzeugt und hat den Einsatz aller Beteiligten gerechtfertigt.“ Frank Pahl ist sehr zufrieden mit der mps-Lösung für den Fremdenverkehrsbeitrag und steht mit seinem Team anderen Verwaltungen gerne für nähere Informationen zur Verfügung.

Über Borkum
Borkum liegt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und ist mit rund 30,7 km² die flächenmäßiggrößte Ostfriesische Insel und genießt als einzige Hochseeklima. Die Einwohnerzahl der Stadt- und Inselgemeinde liegt bei 5427 Einwohnern. Die Grundlage des Wirtschaftslebens und der Wirtschaftsentwicklung bildet der Tourismus. . Soweit der Tourismus nicht bereits unmittelbar zum überwiegenden Teil die gewerblichen Betriebe trägt, finden die übrigen Firmen des Gewerbehandels und Handwerks zumindest ihre Existenzgrundlage im Tourismus. Nahezu jeder Bürger der Stadt – ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer - lebt somit vom Tourismus. Weitere Informationen unter www.borkum.de und www.stadt-borkum.de.